Pättkestouren
Pressebericht "Quelle der Dinkel per Rad erkundet"
Den Dinkelverlauf aufwärts bis zur Quelle zu erkunden, hatte sich eine Gruppe der Nienborger Heimatfreunde jetzt vorgenommen. Der Tagesradausflug über eine Distanz von etwa 75 Kilometern startete pünktlich um 8.30 Uhr ab Mühle in Richtung Legden-Holtwick. Bereits gegen 10 Uhr war das Holtwicker Ei erreicht zur ersten Verschnaufpause. Früher war dieses Erkennungsmerkmal Holtwicks direkt von der Bundesstraße 474 zu sehen. Höven, ein Ortsteil Osterwicks, war die nächste Station. Dort befindet sich unweit der Bahnstrecke Gronau-Dorsten das Quellgebiet der Dinkel. Auf die Dinkelquelle weist auch eine Bronzetafel hin. Die Route führte dann über Pättkes, die nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen sind, in Richtung Schloss Varlar. Im Schatten des Billerbecker Domes kehrte die Gruppe in ein Speiselokal in der Altstadt zur Mittagsrast ein. Die Sonne zeigte sich jetzt mehr und mehr. Im Anschluss ging es zum bekannten Ludgerusbrunnen mit seinem Quellwasser und weiter in Richtung Darfeld. Das Schloss Darfeld bietet einen erbaulichen Anblick mit alten Gebäuden und prächtigen Parkanlagen. Für Besucher ist das Schlossinnere allerdings nicht freigegeben. Zum Wallfahrtsort Eggerode führte der Weg an der Burloer Mühle vorbei. "Poaters Pättken" forderte den Ausflüglern geschicktes Radeln ab und vermittelte viel Spaß. Am Weg erfreuten Gedichte des plattdeutschen Dichters Anton Aulke aus alten Zeiten, aufgestellt vom neu gegründeten Heimatverein Eggerode. In einem Biergarten fanden sich die Heimatfreunde zur gemütlichen Kaffeerunde ein und wurden von der Wirtin Maria Winter, erste Vorsitzende des Eggeroder Heimatvereins, begrüßt. Über den Prozessionsweg führte die Ganztagestour die Nienborger dann zurück gen Heimatdorf.
Donnerstag, 12. September 2002 WN