Zweitages Fietsentour nach Rheine
Zum ersten Mal hatte der Heimatverein Nienborg eine Zweitagestour in seinem Programm. 17 Teilnehmer starteten am Geschichtsbaum in der Niestadt zu einem Ausflug von etwa 120 Kilometern Länge. Die erste Verschnaufpause am Wasser-Schloss Haus Welbergen war schnell erreicht. Nach kurzem Rundgang ging es über Wald- und Wirtschaftswege nach Wettringen zum Bernhards-Eck an der stillgelegten Trasse der WLE. Das Bernhards-Eck ist ein schöner kleiner Platz mit mehreren Sitzgelegenheiten die eine männliche Sponsorengruppe - alle mit dem Vornamen „Bernhard“ - gestiftet hat. Zum Leidwesen der Nienborger waren jedoch bereits fast alle Bänke besetzt. „Un wi stoht ok nich upp.“ Schallte es den Pedalrittern entgegen. Eine Radwandergruppe aus Rheine hatte sich ebenfalls hier versammelt. Nachdem die Rheinenser mit einem Wacholder bestochen worden waren, konnte das Frühstück aus der Satteltasche in geselliger Runde verzehrt werden. Nach der Mittagspause am Haddorfer See trafen die Radler in Rheine – Bentlage ein. Ein Spaziergang im Bereich der Saline „Gottesgabe“ und eine Außenbesichtigung von Schloss Bentlage schlossen sich an. Nach kurzer Weiterfahrt und der ersten Emsüberquerung erreichte die Gruppe ihre Unterkunft – das TAT - in Rheine. Nachdem die Radler ihre Zimmer bezogen und sich erfrischt hatten, ging es entlang der Ems in das Stadtzentrum von Rheine. Hier wurde die Reisegruppe aus Nienborg bereits von einem Stadtführer erwartet. Interessante Begebenheiten aus der Geschichte von Rheine, architektonische Besonderheiten, beachtenswerte Kunstobjekte und Kirchenbauten beeindruckte die Nienborger Radler. In einem Restaurant in Rheines Walshagenpark endete nach etwa 50 Kilometern auf dem Sattel die erste Etappe. Bei strahlendem Sonnenschein ging es nach einem ausgiebigen Frühstück über den sehr schönen Emsauenweg und später über ein Teilstück der 100 Schlösserroute in Richtung Riesenbeck. Das Ziel des Vormittags - die Surenburg – die bekannteste Wasserburg im Tecklenburger Land wird noch heute von Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck, dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes bewohnt. Auf landschaftlich abwechslungsreicher Strecke, vorbei an schönen Gärten und Höfen, durch Alleen mit mächtigen Bäumen und nach der letzten Emsüberquerung in Emsdetten gab es die verdiente Mittagsrast in einem Landgasthof. Über Borghorst führte der Weg zum Bagno und dann weiter zur Stadtmitte von Burgsteinfurt. Nach einer Pause ging es über die alte Trasse der WLE weiter in Richtung Metelen und Nienborg. Bernhard Kock, der Vorsitzende des Heimatvereins verabschiedete die Radler am Ortseingang von Nienborg und bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Franz Josef Mensing und Theo Franzbach für die hervorragende Organisation und Durchführung der Tour. Theo Franzbach lud die Teilnehmer bereits jetzt schon zur nächsten Mehr-Tages-Tour im Juni 2010 ein.

