Pfingstfahrt 2004 nach Berlin
In die Bundeshauptstadt Berlin führte am Pfingstwochenende die diesjährige Reise der Mitglieder des Heimatvereins Nienborg. Nach einem Besuch des Reichstages und seiner Kuppel am Freitag konnten die 49 Reiseteilnehmer am Samstagmorgen auf einer mehrstündigen Rundfahrt die vielen Seiten dieser pulsierenden Stadt kennen lernen. Neben dem vielen Grün in einer solch großen Millionenstadt waren die Heimatfreunde aus Nienborg in besonderer Weise von den die zahlreichen architektonisch modern gestalteten Neubauten im Innern der Stadt wie etwa dem Sony-Center mit seinem Zeltdach oder dem neuen Bundeskanzleramt beeindruckt. Andererseits stimmten die im Ostteil der Stadt noch nicht restaurierten Gebäude und Haltestops an verbliebenen Teilstücken der Berliner Mauer oder am Checkpoint Charlie auch nachdenklich und ließen Erinnerungen an die Teilung der Stadt wach werden. Beim anschließenden nachmittäglichen Einkaufsbummel über den Ku´damm und durch das KadeWe konnten die Reiseteilnehmer eine ungeahnte Warenvielfalt bestaunen. Zu einem Höhepunkt der Fahrt wurde am Abend der Besuch der Vorstellung „Revuepalast“ – Die Palastrevue zum zwanzigsten Geburtstag des Friedrichstadtpalast: Eine gelungene Mischung aus Musik, Tanz, Akrobatik und spektakulären Trapezkünsten begeisterte Jung und Alt gleichermaßen. Nach einer Spreefahrt am Sonntagmorgen von der Schlossbrücke durch das Hansaviertel, vorbei am Spreebogen, den Schloss Bellevue, dem Regierungsviertel mit dem Bundeskanzleramt und dem Reichstag bis zur Jannowitzbrücke wurde am Nachmittag auf einem geführten Spaziergang das alte und jetzt wieder sehr lebendige Zentrum im Umkreis der Prachtstraße „Unter den Linden“, an der die Nienborger im gleichnamigen Hotel wohnten, erkundet. Dabei wurde deutlich, dass viele historische Gebäude, wie etwa der Berliner Dom, der Deutsche und der Französische Dom am Gendarmen Markt, das Zeughaus, die neue Wache, das Brandenburger Tor, die Humboldt Universität bereits restauriert waren und trotzdem die Bautätigkeit kein Ende zu nehmen scheint. Bevor die Reiseteilnehmer am Pfingstmontag die Heimreise antraten, haben Sie sich auf einem Abstecher Potsdams wohl prominenteste Sehenswürdigkeit, das Schloss Sanssouci, die einstige Sommerresidenz Friedrichs des Großen und den Park Sanssouci, angesehen. Mit einer anschließenden Rundfahrt durch die historischen Quartiere der Stadt - Alexandrowka, Holländisches Viertel und das Weberviertel – endete diese nachhaltig in Erinnerung bleibende Reise.



















